Schließlich fand er seinen Weg zum Wing Tschun. Schnell fand er Zugang zu Technik, Methodik und Philosophie dieses ganzheitlichen Systems. Es entspricht seiner Lebenseinstellung. Obwohl er eine Kämpfernatur ist und sich in seinem Leben oft in bedrohlichen Situationen bewähren musste, sieht er die bloße körperliche Auseinandersetzung um ihrer selbst willen als etwas Primitives an.
Vielen Menschen mag es etwas paradox erscheinen, aber wer die Kunst des Kämpfens beherrscht, kann sich besser und effektiver verteidigen. Man muss die Kunst des Kampfes lernen, vielleicht sogar, um den Kampf zu vermeiden.
Wer Sifu Jemirifos persönliche Kampfkunsterfahrungen erlernt und ihm beim Unterricht zuhört, der versteht auch, dass nur der Mensch, der die Wege gegangen ist, auch tatsächlich weiß, worum es geht.Genauso ist es in der Kampfkunst. Nach der guten Sitte hat niemand das Recht, sich über andere Kampfkünste positiv oder negativ zu äußern.
Nur wer schon mal eine andere Kampfkunst ausgeübt hat, darf in angemessener und bescheidener Form Stellung nehmen. Es verbietet sich also, darüber zu reden wie gut oder schlecht eine Kampfkunst ist, obwohl man sie in seinem Leben bisher noch nicht einmal gesehen hat.
1998 gründete Meister Sifu Jimmy Jemirifo die „WT-Rifo Organisation“, um mit seiner freundlichen, lockeren Einstellung dieser Kampfkunst ihren philosophischen und geistigen Inhalt wiederzugeben.
Damit kehrt Sifu Jimmy Jemirifo zu den Wurzeln des WingTschun zurück, ohne die kämpferischen Aspekte zu vernachlässigen. Dieser Weg macht ihn zu einem der meist gefragten WingTschun-Meister in Deutschland.
Er hat die Einstellung, dass jeder aufgerufen ist, seine WingTschun Kunst zu verbessern und das Ende des Lernprozesses erst vom Lebensende gesetzt wird. Diese Denkweise gibt er weiter. Zwar gibt es auch in seinem Verband ein Graduierungssystem vom ersten bis zum zehnten Schülergrad.
Wing Tschun Rifo Organisation — Hart Weich Toleranz